PostHeaderIcon Die Zahnimplantate

Was ist ein Zahnimplantat?

Heutzutage hört man immer wieder von Zahnimplantaten. Aber was genau das ist, weiß man, wenn man selbst keins besitzt und eine gute Zahngesundheit hat, dann doch nicht.
Zahnimplantate dienen dem Ersatz von fehlenden Zähnen. Theoretisch ist es dabei möglich, jeden verloren gegangenen Zahn durch ein Implantat zu ersetzen. Ein Zahnimplantat ist eine Künstliche Zahnwurzel, welches meist ein zylindrisches oder schraubenförmiges Design hat. Ein Zahnimplantat wir in den Kieferknochen verpflanzt und ersetzt somit die verloren gegangene Wurzel. Der Vorteil bei einem Zahnimplantat ist, das dieser mit der Wurzel direkt verwächst und somit stabil Funktionalität hat.

Dieses Zahnimplantat braucht man für Kronen, Brücken oder herausnehmbaren Zahnersatz.
Beim Aufbau unterscheidet man das Implantat und ihre Aufbauteile, mit deren Hilfe dann Kronen oder Haltestrukturen für Gebisse am Implantatkörper befestigt werden sollen.

Seit circa 40 Jahren gibt es jetzt Zahnimplantate. Viele verschieden Werkstoffe wurden ausprobiert, wie zum Beispiel auch Keramik. Aber nach langer Forschung wir nun meinst auf Reintitan zurück gegriffen, da es sich am besten mit dem Wurzelknochen verbindet. Weitere Informationen finden Sie auch bei Zahnimplantate in Köln.

Zahnimplantate aus Titan

Sie sind verbünden sich am besten mit dem Wurzelknochen. Es verhält sich biologisch neutral und es sind keine allergischen oder Fremdkörperreaktionen von Titan bekannt. Dies weiß man allerdings schon seit den 50ger Jahren.Dort wurde früher das Titan für Frakturen genommen und da stellte man dies schon fest. Der Orthopäde Per-Ingvar Branemark beobachtete auch in den 50er Jahren in Cambridge, dass sich das zu Versuchszwecken in Kaninchen eingebrachte Titan so eng mit dem Knochen verband, dass es nicht mehr zu entfernen war.

Zahnimplantate aus Keramik

Nachdem sich Keramikzahnimplantate wegen ihrer Brüchigkeit nicht durchgesetzt haben und sie seit den 80gern Jahren dann fast ganz vom Markt verschwunden sind, gibt es heute wieder einen Aufschwung.
Allerdings bestehen die Implantate nun aus Zirkoniumoxid-Keramik welches sich als recht stabil erwiesen hat. Auch sind diese Zahnpräparate nach jetzigen Stand der Wissenschaft biologisch bestens verträglich. Auch für die optische Gestaltung hat sich das Zahnimplantat aus Keramik durchgesetzt, da Sie eher weiße anstatt graue Zähne zum Vorschein bringen.

Die Frage , die sich dann noch bei vielen stellt, ist wie lange sich so ein Zahnimplantat eigentlich hält.Nach langen Studien hat man festgestellt, das nach etwa 10 Jahren noch 80% Der Zahnimplantate völlig in Ordnung sind . Wichtig ist dabei natürlich die Mundhygiene sowie die richtige Handhabung der Implantate.

Allerdings sollte man dazu sagen, das die Implantate im Unteren Kieferknochen eine höhere Lebensdauer haben, da die Belastbarkeit der Knochenqualität dort viel höher ist.
Zum Vergleich: Herkömmliche Brücken haben eine Erfolgsquote von ca. 80% nach 10 Jahren, eine Einzelkrone von 70–75%. Wird versucht, Zähne mit Wurzelfüllungen zu retten, dann überleben im Durchschnitt nur ca. 50% die 10-Jahres-Spanne.Nicht zuletzt wird auch die Unversehrtheit der eigenen Zähne durch Implantate gesichert, was die Implantattherapie zur Stütze der Mundgesundheit macht. Festsitzende Implantatversorgungen sind zudem wartungsarm und sind daher gegenüber herausnehmbaren Zahnersatzlösungen als langfristig wirtschaftlicher einzustufen.

Natürlich ist dann noch die Angst, was alles schief gehen kann bei Der Operation. Allerdings ist der Implantatsverlust mit unter 5 % nicht ein wirkliches Risiko. Allerdings darf man nicht vergessen, das es sich um eine Operation handelt. Auf den darauf folgenden Tagen muß man mit Blutergüßen rechnen und auch mit Schwellungen. Zudem sind in den ersten paar Tagen auch mit Schmerzen zu rechnen.

Zahnimplantate dürfen fast in allen Fällen gesetzt werden. Allerdings sagen manche Zahnärzte noch heute, das dies nicht gehen würde. Dies liegt allerdings meist an der Inkompetenz des Arztes. Zudem haben Sie angst , ihr patienten zu verlieren, wenn Sie eine Überweisung zu einem Implantologen ausstellen.
Es gibt natürlich auch medizinische Gründe, warum man kein Implantat verwenden sollte.
Dort untersscheidet man zwischen 2 Gründen

Allgemeinmedizinische Gegenanzeigen sind :
-nicht eingestellte Diabetis
-Erhöhte Blutungsneigung
-Medikamente, die den Knochenstoffwechsel stören
-bestimmte psychische Erkrankungen
-Nikotinabusus (Rauchen)

Örtlich bedingte Gegenanzeigen für die Implantatbehandlung sind :
-Unzureichendes Knochenangebot
-Erkrankungen des Kieferknochens, der Mundschleimhaut oder des Zahnhalteapparates
-Gefährdung von wichtigen Strukturen: Nervenäste oder Wurzeln von Nachbarzähnen
-Ungeklärte Schmerzzustände im Kieferbereich
-Ungünstige Bissverhältnisse (z.B. zu wenig Platz für eine Krone)
-Zähneknirschen
-Nicht zu befriedigende ästhetische Ansprüche des Patienten

Die örtlichen Gegenazeigen verbieten eine Behandlung nicht, allerdings brauchen sie eine lange und gute Vorbereitungszeit. Eine sorgfältige Untersuchung ist dabei Vorraussetzung !!!



Zahnärzte